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Beliebter Realschuldirektor in Ruhestand verabschiedet
Feier für Direktor Holzmann


Mit Geigen, Trompeten, Bass, Flöte und Posaune des Schulorchesters verabschiedete die Realschule St. Maria der Dominikanerinnen ihren beliebten Direktor Franz Holzmann in den Ruhestand. Dazu hatte die Schule am Dienstag vergangener Woche in den Festsaal des Klosters eingeladen.
 
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Rund 150 Gäste, darunter Pater Provinzial Thomas Gabriel Brogl von den Dominikanern in Süddeutschland und Österreich, Spiritual Dr. Ewald Nacke, die Pfarrer Stefan Brunner und Siegfried Heilmer und viele Schwestern des Klosters mit Vikarin Schwester Theresa Nguyen und weiter Direktor Dr. Andreas Hatzung vom Katholischen Schulwerk, Vertreter verschiedener Schulen, der Politik, der Banken und natürlich Angehörige, Elternbeiräte, SMV, Lehrer und der ganzen Schulfamilie, sowie viele weitere Wegbegleiter waren dazu nach Niederviehbach gekommen.
In sehr persönlichen Worten begrüßte Konrektor Rainer Spann die Festgäste und blickte dabei auf drei Jahrzehnte guter Zusammenarbeit mit Holzmann zurück, der ihm nicht nur vom ersten Tag an ein sympathischer Kollege war, sondern auch zum Freund wurde. Die Zusammenarbeit mit Franz Holzmann, so Spann sei stets von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt gewesen. Mit seiner ausgleichenden Art und absoluten Ruhe habe er in Niederviehbach neue Maßstäbe gesetzt. Auch größere Probleme habe Holzmann souverän und zum Wohle aller gelöst. Erinnern wollte Spann dabei auch an viele schöne Momente wie Abschlussfahrten, den Dominikustag oder den Besuch des Bischofs und viele gelungene Veranstaltungen, die noch lange im Gedächtnis bleiben würden. Er wünschte sich abschließend viele Besuche von Holzmann.
Anerkennende Worte gab es auch von Vikarin Schwester Theresa, die an eine Postkarte aus dem Jahr 1982 erinnerte, wodurch Holzmann vor 35 Jahren an die Schule kam. Er habe viele Veränderungen miterlebt und mitgestaltet. 1987 seien zum ersten mal auch Jungen an der Schule aufgenommen worden. Mit der sechsstufigen Realschule und der Einführung der Ganztagsschule waren auch umfangreiche Baumaßnahmen verbunden. Von 1995 bis 2011 war Holzmann Konrektor und seit sechs Jahren Direktor der Schule. Dabei habe er immer ein offenes Ohr für die Interessen aller an der Schule gehabt, so Schwester Theresa, die ihm auch das Versprechen abnahm die Schule weiterhin zu besuchen.
Direktor Dr. Andreas Hatzung viel es gar nicht leicht, Holzmann auch noch leicht vorzeitig in den Ruhestand zu verabschieden und ließ sich Zeit, die Urkunde für den Antragsruhestand auszuhändigen. Er hätte Holzmann doch noch gerne für ein Jahr länger im Schuldienst gesehen, hat er doch selten so eine gute Beurteilung wie für Franz Holzmann unterzeichnen können. Holzmann habe seine Sache super gemacht und habe gut mit dem Schulträger und der Gemeinde zusammen gearbeitet. Für Sachverstand und Hingabe verlieh Direktor Hatzung eine Ehrennadel an den scheidenden Schuldirektor.
Realschuldirektorin Sabine Welzenbach überbrachte den Dank des Ministerialbeauftragten Bernhard Aschenbrenner von der staatlichen Schulaufsicht. Sie bescheinigte Holzmann die ganze Aufgabenpalette in vollem Umfang und souverän gemeistert zu haben. Die Schule trage deutlich Holzmanns Handschrift für ein gutes, menschliches Miteinander und das habe der Schule gut getan.
Alles Gute für neue Wege wünschte Bürgermeister und Vorsitzender der Realschulstiftung Josef Daffner. Er dankte Holzmann für eine tolle Zeit und das gute Miteinander. Er sei ein Mittelpunkt gewesen, der alle mit eingebunden habe und mit seiner ruhigen Art und menschlicher Wärme großen Dank verdiene. Auch Landrat Heinrich Trapp sprach vom erfolgreichen pädagogischen Wirken und dem hervorragendem Ruf der Schule. Man habe viele Schulabsolventen im Landratsamt eingestellt und habe damit beste Erfahrungen gemacht. Dem "Stones-Fan"- Holzmann wünschte er ein langes Leben, wie man es gerade in Niederviehbach kenne.
Der Name Franz Holzmann, so Elternbeiratsvorsitzende Bettina Asenbauer stehe für viele Eigenschaften. Ein freundlicher und ausgeglichener Direktor der in allen Situationen nett und Hilfsbereit sei und mit positiver Lebenseinstellung und lustiger Art für Überraschungen gut sei, so beschrieb sie den Realschuldirektor. Auch wenn der Schulalltag nicht immer leicht sei, auf Holzmann sei mit lustigem und positivem Denken Verlass, so die Schülermitverwaltung. Trotz aller Gelassenheit die Holzmann vielfach attestiert wurde, so musste er doch gerührt um Worte ringen, als er selbst ans Mikrofon trat und sich mit großem Dank verabschiedete. Zwölf Ampeln trennten ihn von der Schule und zur Geburt seiner Tochter habe er unentschuldigt gefehlt. Die Schule sei für ihn nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch ein Ort, wo er sich zugehörig und zuhause fühle. Der Geist des Klosters habe ihn gestützt und getragen, so Holzmann. Umrahmt wurde die Feier von einer Tanzaufführung,  einem Theaterstück und zahlreichen musikalischen Einlagen der Schüler mit ihren Musiklehrern. Humorvoll war die Abschiedsrede der Mitarbeitervertretung und des Lehrerkollegiums mit einer Bild- und Filmeinspielung vieler Stationen des beruflichen und privaten Lebens ihres Direktors.