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Eine Schule fährt nach Rom
 
Realschule Niederviehbach unternimmt Studienreise in die Ewige Stadt
Nach knapp einem Jahr Vorlaufzeit war es am ersten Sonntag im Mai soweit. Etwa 450 Schülerinnen und Schüler sowie 22 Lehrer, drei Schwestern des Klosters St. Maria, etwa 10 Eltern und zwei Kinderkrankenschwestern trafen sich am späten Nachmittag auf dem Busparkplatz in Niederviehbach, um gemeinsam in 7 Doppeldeckerbussen nach Rom aufzubrechen.
 
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„Die Reise soll das christliche Profil der Schule sowie die Schulgemeinschaft stärken und vor allem ein besonderes Erlebnis für die Schüler sein“, erklärte Hermann Deubzer, der Schulleiter der Realschule. Und so entstand im Sommer letzten Jahres die Idee, beinahe mit der gesamten Schule nach Rom zu fahren. Lediglich die fünften Klassen wurden aus Altersgründen noch ausgeklammert. In den anderen Jahrgangsstufen war es den Schülern dann freigestellt, ob sie nach Rom mitfahren oder lieber regulär den Unterricht besuchen wollten.
Und so machten sich am Sonntagabend etwa 450 Schüler und rund 35 Erwachsene von Niederviehbach aus auf nach Rom. In voll bepackten, aber sehr komfortablen Reisebussen verbrachte man eine mehr oder weniger schlaflose Nacht und kam mit müden und dennoch gespannten Gesichtern in Rom an.
Nach der Ankunft konnte sich die Reisegruppe mit einem Frühstück auf dem Campingplatz, der die ganze Woche über als Unterkunft dienen sollte, stärken. Danach stiegen alle wieder in ihre Busse und wurden direkt in die Stadt gefahren, wo man, in Gruppen aufgeteilt, eine Führung durch das Stadtzentrum von Rom erhielt. Hier ging es von der Piazza Navona aus, vorbei am Pantheon sowie dem Trevi-Brunnen, bis zur Spanischen Treppe und der Piazza del Popolo. An diesem Tag wurden außerdem die Domitilla-Katakomben besichtigt. „Die Katakomben waren sehr interessant, aber auch ein bisschen gruselig. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass das mal so etwas wie ein Friedhof war“, erzählte eine Schülerin sichtlich beeindruckt.
Am Dienstag stand dann das antike Rom auf dem Programm. Nach einer Führung durch das Kolosseum, das für viele Schüler zu den Höhepunkten zählte, und einem geführten Spaziergang entlang des Forum Romanum bis hinauf zum Kapitol bekamen die Schüler bei einer Panoramafahrt in ihren eigenen Bussen noch einmal einen guten Überblick und zahlreiche Informationen über die Stadt und ihre Geschichte. Während sich die Klassen sechs bis neun danach auf dem Campingplatz die Zeit vertrieben und besonders Mutige sogar den Sprung in den Swimmingpool wagten, ließen sich die zehnten Klassen ein Abendessen im Hard Rock Cafe schmecken und danach noch die Lebendigkeit der abendlichen Metropole auf sich wirken.
 
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Einer der Höhepunkte der Reise war ohne Zweifel die Papstaudienz am Mittwochvormittag auf dem Petersplatz. Schon um 7:15 Uhr machten sich Schüler und Lehrer auf den Weg zum Vatikan, wo einige Papst Franziskus sogar aus unmittelbarer Nähe sehen konnten. Großer Jubel brach aus, als Papst Franziskus die Realschule Sankt Maria persönlich begrüßte. Den Nachmittag verbrachten die Klassen nach ihren individuellen Plänen, einige fuhren ans Meer, andere besuchten verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Am Abend feierten dann alle gemeinsam im Restaurant des Campingplatzes eine ausgelassene Abschlussparty.
 
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Den Donnerstag konnte noch einmal jede Klasse für sich gestalten. Ein Großteil machte sich auf den Weg zum Petersdom, um diesen von innen zu besichtigen. Einige Klassen nahmen sogar die mehr als 500 Stufen hinauf zur Kuppel auf sich und konnten so den atemberaubenden Ausblick über die Stadt genießen. Nach dem Mittagessen ließen die Klassen den Tag in Rom ausklingen, bevor man sich noch einmal auf dem Campingplatz zum Abendessen traf. Zufrieden, aber sehr müde machte sich die Reisegruppe schließlich auf den Heimweg, wo die Schüler am nächsten Morgen von ihren Eltern freudig empfangen wurden.
 
 
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